Topographie und Naturraum

Das ZOV-Verbandsgebiet setzt sich aus den mittelhessischen Landkreisen Gießen und Vogelsbergkreis und dem südhessischen Wetteraukreis zusammen.
Es entspricht weitgehend der Region Oberhessen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Naturräumlich gehört das ZOV-Verbandsgebiet zur deutschen Mittelgebirgsregion.

Im Südwesten säumt der Taunus das ZOV-Verbandsgebiet. Von Südwesten setzt sich der Oberrheintalgraben in der mitten durch das Verbandsgebiet verlaufenden so genannten Hessischen Senke fort. Die Hessische Senke ist ein fruchtbares Ackerbaugebiet mit guten Weizen- und Zuckerrübenböden, welche mit hohem Wasserspeichervermögen die relative Trockenheit dieses Gebietes auszugleichen vermögen. Die früher dominierende Landwirtschaft ist gegenüber vordringender Bebauung und Industrieentwicklung rückläufig.

Im Osten des ZOV-Verbandsgebiets prägt der Vulkankomplex des Vogelsbergs den Naturraum. In den Höhenlagen des Vogelsbergs gehen Jahresniederschläge mit über 1200 mm nieder. Charakteristisch für den Vogelsberg ist die im Unterschied zu den Ackerlandschaften in der Hessischen Senke weit verbreitete Grünlandnutzung.

Im Regenschatten des Vogelsberges mit Niederschlägen zwischen 600 und 650 mm begrenzen im Nordosten das Schlitzer Land, sowie im Osten die Fuldaer Senke das Verbandsgebiet.

Als von Süden über die Kinzig vorspringender Ausläufer des Spessarts schiebt sich der Büdinger Wald in das in das Verbandsgebiet. Gegenüber dem Rhein-Main-Tiefland liegt der Büdinger Wald um ca. 100 m höher.


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