Millionen für die Kreise

Der ZOV beschließt Ausschüttung an die Landkreise Wetterau, Vogelsberg und Gießen.

Rund 1,941 Millionen Euro wird der ZOV (Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe) in diesem Jahr in Summe an seine drei Eignerkreise nach der Größe ihrer Geschäftsanteile ausschütten. Der Wetteraukreis hält am ZOV 51,7%, der Landkreis Vogelsberg 32,1% und den Landkreis Gießen 16,2%. Dies beschloss heute Vormittag die ZOV-Verbandsversammlung in der Hauptverwaltung der OVAG in Friedberg. Die Ausschüttung resultiert aus der Differenz von Gewinnen und Verlusten, die im vergangenen Jahr erzielt wurden.

Vor der Ausschüttung hat der ZOV bereits darüber hinaus die Verluste aus den Bereichen ZOV-Verkehr - für den Schienenverkehr in den drei Landkreisen - und der VGO (Verkehrsgesellschaft Oberhessen) für den lokalen Busnahverkehr ausgeglichen. Diese Verluste waren 1,808 Millionen Euro im Wetteraukreis, 2,395 Millionen Euro im Vogelsbergkreis und 1,931 Millionen Euro im Landkreis Gießen.

Konkret gehen nach diesen Verlustübernahmen noch 2,162 Millionen Euro in die Wetterau und 333.000 Euro in den Vogelsberg währenddessen der Landkreis Gießen noch die Differenz von 554.000 Euro für seinen Verkehrsbetrieb ausgleichen muss.

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